Kambodscha – Pleiten, Pech und Pannen…..

Angkor Wat
 
Schon vor Sonnenaufgang einsam und in Ruhe durch geheimnisvolle längst verlassene uralte Tempelanlagen mitten im Dschungel streifen………
Indiana Jones lässt grüssen….
 
Schön wär’s.
Da hab ich aber auch schon vor 10 Jahren nicht mehr dran geglaubt.
Diesmal rechne ich mit dem Schlimmsten, was Art und Anzahl der Touristenmassen angeht –
und nein, ich werde nicht positiv überrascht.
 
Auweia.
 
Also gleich weiter zu den Tempeln.
Aber ich scheitere schon wieder – sogar beim Ticketkauf.
Entgegen aller Auskünfte und der allgegenwärtigen Karte ist das unbedingt notwendige Ticketoffice nicht direkt bei den Tempeln an der Hauptstraße. Wer will denn wohl auch da seine Tickets kaufen?
Das kann ja jeder.
Ich hab grad bei über 30 Grad erfahren, dass ich nicht nur die 8 km Holperpiste zu den Tempeln völlig umsonst auf dem Fahrrad zurück gelegt habe – neuerdings ist das Ticket Office nämlich weitab von den Tempeln am anderen Ende der Stadt.
Na, wo denn auch sonst……
„Only 10 km, Sir“ …lächelt mir der feundliche Parkwächter zu.
ICH HAB EIN FAHRRAD.
Und grad zwei Mordanschläge der, wie bei uns auch, durch besonders asoziales Verhalten auffälligen SUV`s überlebt.
Dann verlier ich eben mein Gesicht. Nassgeschwitzt bin ich ja eh.
Und radel dann brav zurück, zum Ticketoffice, stell mich da in die lange Schlange und radel wieder zurück. Was tut man nicht alles für ein paar schöne Bilder. Aber auch das wird leider wieder nix. Der Himmel bleibt grau. 
Morgen früh gibt’s dann den nächsten Versuch……
 

Wegen Überfüllung geschlossen……

 

….ich krieg noch nicht mal einen Platz zum Fotografieren, so voll ist es hier.
Nicht so schlimm, der Sonnenaufgang fällt ja eh wie üblich eher sparsam aus.
Sooo viele Leute überall.
Ich seh mir noch die Highlights an, Bayon und Ta Prohm, immerhin kommt zwischendurch auch mal die Sonne raus. Die Tempel sind auch immer noch klasse anzusehen, aber das Drumrum…..?

So macht das hier keinen Spaß, ich seh mir später mit TukTuk noch den weit außerhalb liegenden Bantea Srey an. Der ist wirklich einer der schönsten Tempel hier. Auch leider schon mit einer Hundertschaft der schon bekannten schwäbischen Rentner und einer großen Gruppe Chinesen besetzt.
Und ich weiß gerade nicht, was schlimmer ist.

Ich will lieber weg.
Man kann ja gar nicht oft genug am Meer sitzen.
Ein Flug an den Strand ist dann per Internet auch schnell gefunden, aber jetzt hat meine Bank was dagegen.
Aaaaaaaaa…..
Verified by Visa heißt die neue Hürde – aus Sicherheitsgründen wird zusätzlich eine TAN per SMS verschickt.
100% sicher.
Ich  kann’s nämlich nicht gar nicht nutzen.
Mein Handy funktioniert in Kambodscha nämlich schlicht und einfach nicht.
Aaaaaaaaa……
Dann fahr ich eben persönlich zur Airline, so schnell geb ich ja nicht auf.

Der Fahrer reagiert auch gleich so wie hier üblich.
„Yes Sir, no Problem, of course, I know the place.“
Das heißt übersetzt: er hat keine Ahnung was ich von ihm will,
fährt aber freudestrahlend schon mal los, um nach 10 Minuten Fahrt irgendwo im Nirgendwo einfach anzuhalten.
No Problem, Sir.
Er ruft seinen Telefonjoker an. Der weiß aber auch auch nicht, was oder wohin ich will.
Ich hab vorsichtshalber vorher auf die Karte geschaut und wir finden den Weg,
endlich angekommen hält mein Fahrer aber leider trotzdem nicht an.
Er meint mein Ziel wäre doch ganz woanders, und merkt erst spät – wieder falsch gedacht.
Dann buch ich meinen Flug halt später im Hotel telefonisch……

Ob das klappt?
ich fürchte, das erfahre ich erst morgen früh am Flughafen…….

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